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Das Prinzip des Bausparens ist ganz einfach. Viele Sparer zahlen in einen großen Topf ein, aus dem dann die Bauspardarlehen ausgezahlt werden. Zins- und Tilgungszahlungen fließen wieder in diesen Topf. Somit steht immer eine Menge Kapital zur Verfügung.

Damit man ein Bauspardarlehen in Anspruch nehmen kann, müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden.

In der Regel läuft ein Bausparvertrag 7 Jahre: die ersten sechs wird eingezahlt, und dann ruht der Topf 1 Jahr. Das ist auch die Voraussetzung, um staatliche Förderung in Form von Arbeitnehmer-Sparzulage oder Wohnungsbauprämie zu bekommen. (Die Arbeitnehmer-Sparzulage beantragen Sie im Rahmen Ihrer Einkommensteuererklärung, die Wohnungsbauprämie bei Ihrer Bausparkasse.) Ein zweites Kriterium ist die Mindestansparsumme, die meist 40% der Vertragssumme beträgt und bei Vertragsabschluss festgelegt wird. Und dann ist da noch die Wartezeit, die i.d.R. 18 Monate beträgt. Es gibt nämlich auch Leute, die die Mindestansparsumme sofort einzahlen können; damit nun alle Bausparer gleich behandelt werden, wurde die Wartezeit festgelegt. Als letztes Kriterium ist die Bewertungsziffer zu nennen, die sich nach der bereits zurückgelegten Laufzeit des Vertrages und der Höhe des angesparten Bausparguthabens richtet.

Wenn alle Kriterien erfüllt sind, kommen Sie in die sogenannte Zuteilung. Das ist der Zeitpunkt, wo Sie Ihr Bauspardarlehen in Anspruch nehmen können.

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