Schadenservice
      Versicherungsansprüche bei Sturmschäden
Was tun, wenn's ordentlich weht und kracht?
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Regen peitscht über das Land. Sturmböen decken Dächer ab und Bäume knicken um - Sturm zerrt an Dächern und Fassaden. Jetzt ist die Schadensregulierung in der Regel ein Fall für die Versicherung, um Ihr beschädigtes Hab und Gut zu ersetzen.

Voraussetzung für eine Ersatzleistung durch die Versicherung ist die umgehende Meldung (spätestens innerhalb einer Woche) und Feststellung des Schadens. Unterlassen Sie dabei alles, was eine Feststellung des Schadens erschweren könnte - sonst riskieren Sie Ihren Versicherungsschutz. Einzig Gefahrenquellen dürfen beseitigt werden. Eine weitere Voraussetzung für die Schadensersatzleistung sind wahrheitsgetreue Angaben. Sicherheitshalber machen Sie vor Beginn der Aufräumungsarbeiten Fotos und erstellen eine Liste der Gegenstände, die beschädigt oder zerstört wurden.

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    Ersatzleistung bei Sturm für die wichtigsten Versicherungsarten:
   

Grundsätzlich gilt:

Für Sturmschäden haften Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen, sofern es sich um eine "witterungsbedingte Luftbewegung von mindestens 8 Windstärken" (Windgeschwindigkeit mindestens 63 Stundenkilometer) gehandelt hat.

Sie müssen nicht beweisen, dass der Sturm Ziegel und Dachpappen Ihres Hauses mitgerissen hat. Es reicht nach den Versicherungsbedingungen aus, dass auch Häuser in der Nachbarschaft ebenfalls beschädigt wurden.

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  • Wohngebäudeversicherung
  •     Eigenheimbesitzer haben meist neben der Feuerversicherung, die eine finanzierende Bank üblicherweise fordert, auch eine Sturmversicherung abgeschlossen. Diese übernimmt u. a. die Reparaturkosten nach einem Sturm, sofern es sich um eine direkte Einwirkung des Sturms gehandelt hat, sowie deren Folgekosten. Wenn also ein Sturm ein Dach abgedeckt hat und es hineinregnet, ist auch der Folgeschaden durch den Regen mitversichert.

    Sollte der vorherige Zustand nicht wieder vollständig hergestellt werden können, prüfen wir für Sie einen Anspruch auf Wertminderung.

    Im Bau befindliche Gebäude (Neubauten) sind grundsätzlich nicht sturmversichert. Hier sollten Sie unbedingt Ihre Bauleistungs- oder Bauwesenversicherung in Anspruch nehmen.


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  • Hausratversicherung
  •     Wurden Hausratgegenstände vom Sturm beschädigt, sind diese Schäden über eine Hausratversicherung abgesichert. Allerdings nur dann, wenn Hausratgegenstände während der Böen in einem Gebäude untergebracht waren und dies ebenfalls vom Wind beschädigt wurde.

    Antennen und Markisen, die dem Mieter gehören, außen am Gebäude angebracht sind und ausschließlich vom Mieter genutzt werden, sind auch außerhalb des Gebäudes mitversichert.

    Nicht versichert sind Schäden, die durch offen stehende Türen oder Fenster entstanden sind. Öffnungen müssen durch direkte Sturmeinwirkung entstanden sein.


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  • KFZ-Kasko-Versicherung
  •     Dachziegel, Äste oder umknickende Bäume, die durch Sturm auf Ihr parkendes KFZ geweht oder gestürzt wurden, sind ein Fall für die Teilkasko-Versicherung. Versichert ist hier allerdings im Höchstfall der Zeitwert des Fahrzeugs. Das heißt, Sie bekommen den Wert eines gleichartigen, gebrauchten Wagens erstattet. Die Schadenersatzleistung reduziert sich bei einem Teilschaden ggf. um einen Abzug "Neu für Alt" bei Lackschäden und eine etwaig vereinbarte Selbstbeteiligung.

    Manche Versicherer bieten unter besonderen Umständen eine Neupreisentschädigung, sofern neue Fahrzeuge total beschädigt werden.


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  • Elementarschaden-Versicherung
  •     Grundsätzlich ist bei einer Überschwemmung nur die Elementarschaden-Versicherung zuständig, die als freiwillige Ergänzung zur Hausrat- oder Gebäudeversicherung oder als Elemantarschadendeckung bei gewerblichen Risiken angeboten wird.


    Schäden, die nach einem extremen Niederschlagsereignis entstehen, fallen unter diese Versicherung. Hierzu zählen:


    • Überschwemmung (Ausuferung natürlicher Gewässer)

    • Überflutung (Schäden durch Witterungsniederschläge)

    • Erdbeben (naturbedingte Erschütterung des Erdbodens, die durch geophysikalische Vorgänge im Erdinnern ausgelöst wird)

    • Erdsenkung (naturbedingte Absenkung des Erdbodens über natürlichen Hohlräumen)

    • Schneedruck (Wirkung des Gewichts von Schnee- oder Eismassen)

    • Lawinen (an Berghängen niedergehende Schnee- oder Eismassen) auch

    • Erdrutsch (naturbedingtes Abgleiten oder Abstürzen von Gesteins- oder Erdmassen).


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