Vorsorge

Betriebliche Altersversorgung

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Voll im Trend - 10 Millionen Arbeitnehmer können eine Betriebsrente erlangen

Die Rente vom Chef mit Unterstützung von "Vater Staat"

Kommt es Ihnen bekannt vor,

  • dass die Einkommensbelastungen immer mehr steigen, und bei jeder Gehaltserhöhung die Steuern und Beiträge zur Sozialversicherung immer mehr zu Buche schlagen?
  • dass die Rentenerwartung nach dem heutigen Stand bei nur ca. 41 % des letzten Bruttoeinkommens liegt?

Die betriebliche Altersversorgung ist neben der gesetzlichen Rentenversicherung und der privaten Vorsorge die wichtige dritte Säule Ihrer Altersversorgung.

Sehen Sie selbst: Drei Säulen der Altersvorsorge

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Warum ist die BAV für Arbeitnehmer und -geber interessant?

Arbeitnehmer

Eine Betriebliche Altersversorgung ist für alle Arbeitnehmer interessant, die Steuern sparen und ihren verdienten Ruhestand ohne finanzielle Sorgen genießen möchten.

(Ausnahme: Für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst gelten andere Vorschriften. Für sie steht die BAV in dieser Form nicht zur Verfügung)

Sie vereinbaren mit Ihrem Arbeitgeber, dass er Teile Ihres Bruttogehalts direkt in Beiträge für eine Betriebliche Altersversorgung umwandelt, die zum Aufbau einer Altersversorgung verwendet werden.

Im Gegenzug erhalten Sie von ihm eine Zusage auf Versorgungsleistungen. Frühestens zum Alter 60 wird eine zusätzliche lebenslange Altersrente fällig.

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Änderungen in der betrieblichen Altersversorgung 2005

Ab dem 1. Januar 2005 entfällt für Neuabschlüsse einer Direktversicherung die Pauschalversteuerung gem. § 40b EstG. Beiträge zu einer Direktversicherung sind bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung (das sind in 2005: 208, -- € monatlich bzw. 2.496, -- € jährlich) vollständig von der Steuer befreit. Dabei ist bundesweit die Beitragsbemessungsgrenze West maßgeben.


Zusätzlich erhöht sich dieser steuerfreie Betrag unter bestimmten Voraussetzungen um einen Festbetrag von 1.800, -- € jährlich. Dieser kann in erster Linie dann zusätzlich in Anspruch genommen werden, wenn für den Arbeitnehmer noch keine betriebliche Altersversorgung besteht.


Die steuerliche Förderung der Direktversicherung wird damit der der Pensionskasse gleichgestellt. Jeder Arbeitnehmer, der die Förderung des § 3 Nr. 63 EstG bisher noch nicht über eine Pensionskasse ausgeschöpft hat, kann dies nun über die Direktversicherung tun.


Arbeitnehmer, für die bereits eine pauschal versteuerte Direktversicherung besteht, können ab 2005 zusätzlich einen weiteren Vertrag mit einem steuerfreien Beitrag bis 208 € monatlich bzw. 2.496, -- € jährlich über eine "neue" Direktversicherung abschließen. Lediglich der zusätzliche Höchstbetrag von 1.800, -- € jährlich kann in diesem Fall nicht genutzt werden.


Auf einen Beitrag bis zu 208, -- € monatlich bzw. 2.496, -- € jährlich ( 4 % der Beitragsbemessungsgrenze) entfallen ebenfalls keine Sozialversicherungsbeiträge (bei Entgeltumwandlungen noch bis einschließlich 2008)


Leistungen sind zu versteuern

Erst die späteren Leistungen unterliegen als sonstige Bezüge der vollen nachgelagerten Besteuerung gemäß § 22 Nr. 5 EstG. Nach vollendung des 64. Lebensjahres kann gegebenenfalls der Altersentlastungsbetrag zur Anwendung kommen (gemäß § 24a EstG). Anstelle der vereinbarten Rente kann auch die vorgesehene Kapitalabfindung gewählt werden. Diese Unterliegt jedoch ebenfalls der vollen Versteuerung.
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Grundinformationen zur Betrieblichen Altersversorgung

Eine Betriebliche Altersversorgung ist für alle Arbeitnehmer interessant, die gerne Steuern sparen und ihren verdienten Ruhestand ohne finanzielle Sorgen genießen möchten.

(Ausnahme: Für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst gelten andere Vorschriften. Für sie steht die BAV in dieser Form nicht zur Verfügung)

Sie vereinbaren mit Ihrem Arbeitgeber, dass er Teile Ihres Bruttogehalts direkt in Beiträge für eine Betriebliche Altersversorgung umwandelt, die zum Aufbau einer Altersversorgung verwendet werden.

Im Gegenzug erhalten Sie von ihm eine Zusage auf Versorgungsleistungen. Frühestens zum Alter 60 wird eine zusätzliche lebenslange Altersrente fällig.

Ihr Arbeitgeber ist der Versicherungsnehmer. Das Bezugsrecht auf Leistungen im Versicherungsfall liegt von Beginn an und unwiderruflich bei Ihnen. Sie entscheiden selbst, wer im Todesfall die Leistungen enthält.

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Was passiert beim Wechsel des Arbeitgebers?

Verlassen Sie vorzeitig das Unternehmen, haben Sie mehrere Möglichkeiten, den Vertrag fortzuführen:

  • der neue Arbeitgeber übernimmt den Vertrag und er läuft ohne Veränderungen weiter.
  • Sie zahlen die Beiträge selbst und lassen den Vertrag als Privatversicherung weiterlaufen. Dabei entfällt allerdings der Vorteil der Pauschalversteuerung
  • Der Vertrag wird beitragsfrei gestellt und läuft mit entsprechend reduziertem Versicherungsschutz weiter.

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Die 5 Durchführungswege der BAV

DirektzusageMit der Direktzusage verpflichtet sich der Arbeitgeber, dem Beschäftigten oder sogar dessen Angehörigen, nach Ende des Arbeitsverhältnisses Versorgungsleistungen zu gewähren. Das war bisher die in Deutschland am weitesten verbreitete Form der Betrieblichen Altersversorgung. Träger der Versorgung ist das Unternehmen, da die Zahlungen im Leistungsfall aus betriebliche Mitteln finanziert werden. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leisten keine eigenen Beiträge. Eine staatliche Förderung bekommen sie deshalb nur, wenn sie neben dieser Zusage eine zusätzliche Altersvorsorge betreiben.
UnterstützungskasseDie Unterstützungskasse ist formal eigenständig, also nicht im Unternehmen eingegliedert. Der Arbeitgeber wird Mitglied in der Unterstützungskasse und zahlt den von Ihrem Bruttogehalt einbehaltenen Betrag an die U-Kasse. Um die Versorgungsleistungen zu finanzieren, erhält die U-Kasse daher von einem oder mehreren Unternehmen Zuwendungen. Die im individuellen Leistungsplan zugesicherte Renten- oder Kapitalzusage wird durch die Unterstützungskasse über eine Rentenversicherung oder Kapital-Lebensversicherung abgesichert.
Bezüglich der staatlichen Förderung gilt das Gleiche wie bei der Direktzusage. Die Umwandlung kann sowohl aus dem laufenden Gehalt als auch aus Sonderzahlungen erfolgen.
PensionskasseDie Pensionskasse ähnelt der Direktversicherung sehr. Sie ist gewissermaßen eine Versicherung, die von einem oder mehreren Unternehmen getragen wird. In der Pensionskasse sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer selbst Mitglieder und leisten Beiträge, die eventuell durch Beiträge des Arbeitgebers ergänzt werden. Sie wird in den meisten Fällen in der Rechtsform eines "Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit" betrieben. Dies bedeutet, dass beteiligte Arbeitnehmer darauf verzichten, dass die betreffende Pensionskasse Gewinn erwirtschaftet. Deshalb können Pensionskassen günstigere Tarife als herkömmliche Versicherer anbieten.
DirektversicherungDie Direktversicherung ist eine besondere Form der Lebensversicherung, die der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer für seine Arbeitnehmer abschließt. Bezugsberechtigt sind der Beschäftigte oder seine Hinterbliebenen. Die Finanzierung erfolgt formal durch Beiträge des Arbeitgebers, der diese als Personalaufwand steuerlich geltend machen kann. In den meisten Fällen beteiligt sich der Arbeitnehmer durch eine Gehaltsumwandlung.
PensionsfondsEine in jeder Hinsicht sehr flexible Form der Betrieblichen Altersvorsorge ist der Pensionsfonds. Er unterscheidet sich von der Pensionskasse in der freien Wahl der Geldanlageformen, steht aber auch hier unter Aufsicht des Staates, der die Sicherheit der Anlagestrategie überprüft. Die bevorzugte steuerliche Behandlung (Steuerfreiheit der Beiträge) wird teilweise durch eine Besteuerung des Ertragsteils der Rente aufgewogen. Der Aktienanteil eines Pensionsfonds ist zumeist höher als bei anderen Versorgungseinrichtungen. Die höhere Rendite, die eine solche Anlagestrategie verspricht, könnte allerdings durch das Demographie-Problem der Aktienmärkte, dem so genannten Age-Wave-Problem geschmälert werden.
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