Versicherungslexikon

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Fahrlässigkeit

Die Verpflichtung zum Schadenersatz ist grundlegend in § 823 BGB geregelt. Danach lösen vorsätzlich oder fahrlässig herbeigeführte widerrechtliche Verletzungen fremder Personen oder Sachen diese Verpflichtung aus.

Sofern ein Schaden nicht vorsätzlich herbeigeführt wurde, befreit die Haftpflichtversicherung den oder die versicherte Person(en) von den Ersatzforderungen.

Man unterscheidet die "einfache Fahrlässigkeit" und die "grobe Fahrlässigkeit". Die AHB beschränken nur in einem Fall die Deckung auf "einfache Fahrlässigkeit", nämlich bei der Übertragung von Krankheiten gem. § 4 II 4 AHB.

Keine Einschränkung dagegen gibt es bei Personenschäden, die durch Tierkrankheiten entstanden sind - aber - die Kenntnis von der Schädlichkeit von Waren bei der Herstellung oder Lieferung steht dem Vorsatz gleich (§ 4 II 1, Satz 2 AHB).


 
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