Vorsorge
Kapitallebensversicherung
Alterseinkünftegesetz

Direktversicherungen

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Beiträge für Direktversicherungen, die frühestens mit vollendetem 60. Lebensjahr des versicherten Arbeitnehmers eine lebenslängliche Rente vorsehen, können bis in Höhe von 4 % der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung steuerfrei in den Vertag eingezahlt werden ( § 3 Nr. 63 EStG).

Diese 4 % Grenze erhöht sich nochmals um 1.800 EUR, so dass seit 2005 Beiträge für eine neu abgeschlossene Rentendirektversicherung von insgesamt bis zu 4.272 EUR steuerfrei vom Arbeitgeber geleistet werden können.

Dieser zusätzliche Betrag von 1.800 EUR ist jedoch nicht nutzbar, wenn eine Direktversicherung vor dem 1.1.2005 abgeschlossen wurde und die Beiträge hierfür weiterhin nach § 40 b EStG pauschal versteuert werden.

Neben einer lebenslangen Rente ist auch eine Teilkapitalisierung von maximal 30 % des angesparten Kapitals zum Ende der Aufschubzeit zulässig. Bei Beendigung des Dienstverhältnisses können als Einmalbeitrag 1.800 EUR mit der Anzahl der Kalenderjahre vervielfältigt werden, in denen das Dienstverhältnis bestanden hat, abzüglich die im Ausscheidejahr und in den 6 Jahren davor steuerfrei geleisteten Beiträge. Kalenderjahre vor 2005 bleiben bei dieser neuen Vervielfältigungsregel leider unberücksichtigt. Ihre Bedeutung wird sich daher erst allmählich in den nächsten Jahren aufbauen.

Leistungen aus steuerfrei finanzierten Direktversicherungen sind in voller Höhe einkommensteuerpflichtig; das gilt für die lebenslange Rente, aber auch bei Auszahlung eines Kapitalbetrages.

Weitere Informationen zum Alterseinkünftegesetz erhalten Sie zu folgenden Themen

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